200 Einsätze wegen Herwart: Sturmtief sorgt in Oberfranken für umgestürzte Bäume und abgedeckte Dächer

Das russische Sturmtief Herwart hat auch in Oberfranken am Wochenende seine Spuren hinterlassen. Im Stadtsteinacher Raum war die Polizei heute zwölf mal im Einsatz wegen umgestürzter Bäume im Bereich Marktleugast und Guttenberg, aber auch im Raum Trebgast und Wirsberg. In Stadtsteinach ist ein Baum in der Stadtmitte umgefallen, im Ortsteil Ziegelhütte drohten die Windböen ein Wellblechdach von einem Anwesen abzureißen. Die Feuerwehr konnte das Dach sichern.

Insgesamt waren die Rettungsdienste und die Polizei über 200 mal im Einsatz. Es gab etliche abgedeckte Firmendächer und umgestürzte Bäume.

Besonders im Bereich Hof waren mehrere abgedeckte Dächer zu beklagen. In Rehau, Stadtsteinach und auch in Lichtenfels waren Hallendächer betroffen. Die Schadenshöhe steht derzeit noch nicht fest, dürfte aber mehrere hunderttausend Euro betragen. Menschen wurden laut Polizei nicht verletzt.

Feuerwehren und Bauhöfe sind in ganz Oberfranken damit beschäftigt, umgestürzte Bäume von den Straßen zu räumen. Es gibt einige Straßensperren, hauptsächlich auf Neben- und Ortsverbindungsstraßen. Überörtliche Straßen und Autobahnen blieben größtenteils verschont. Im Bereich der Fränkischen Schweiz kommt es teilweise zu Stromausfällen wegen beschädigter Leitungen.

Die Behebung der Störungen wird vermutlich noch den ganzen Tag in Anspruch nehmen und es muss weiterhin mit gesperrten Straßen gerechnet werden.