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Acht Bewerber für FDP-Landtags-Spitzenkandidatur

München (dpa/lby) – Für die FDP-Spitzenkandidatur bei der bayerischen Landtagswahl gibt es insgesamt acht Bewerber: Sieben Männer und eine Frau wollen die Partei in die Wahl führen und treten deshalb bei der internen Urwahl an. «Ich freue mich auf einen wirklich spannenden Wahlkampf», sagte FDP-Landeschef Daniel Föst am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur, kurz nach Ende der Bewerbungsfrist. «Es geht nun darum, den besten Mann oder die beste Frau zu finden.»

Die Kandidaten sind: der ehemalige Landesvorsitzende Albert Duin, der ehemalige Landesgeschäftsführer Martin Hagen, die Münchner Stadträtin und stellvertretende Landesvorsitzende Gabriele Neff, der Unternehmer Andreas Keck, der Journalist Michael von Gumppenberg, der Agrarberater Carl von Lerchenfeld, der Augenarzt Hans-Joachim Hofstetter und der ehemalige Landtagsabgeordnete Tobias Thalhammer.

In insgesamt sieben Bezirksforen können sich die Bewerber vorstellen. Vom 22. Februar bis 1. März können die FDP-Mitglieder dann online abstimmen, wer sie in die Wahl führen soll. Am 2. März soll das Ergebnis bekanntgegeben gegeben. Wenn beim ersten Durchgang niemand die absolute Mehrheit bekommt, gibt es eine Stichwahl, deren Ergebnis am 13. März bekanntgegeben werden würde. Die endgültige Kür des Spitzenkandidaten soll dann auf einem Parteitag im März sein.

«Wir haben Lust darauf, Bayern nach vorne zu bringen, und das zeigt sich auch in der Zahl der Kandidaten», sagte Föst. In Landtagswahl-Umfragen lag die Partei zuletzt bei 5 und 7 Prozent und würde es damit in den Landtag schaffen, allerdings nur knapp.