© Michael Kappeler

Agrarminister Schmidt muss im Wahlkreis Federn lassen

Fürth (dpa/lby) – Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) hat bei der Bundestagswahl am Sonntag kräftig Federn lassen müssen. Das bisherige Kabinettsmitglied konnte zwar erneut seinen Wahlkreis Fürth erfolgreich verteidigen, büßte aber bei den Erststimmen 9,3 Prozentpunkte ein und landete bei 39,9 Prozent. Dabei rutschte er selbst unter sein schwaches Ergebnis von 2009. Dennoch liegt der Politiker damit immer noch leicht über dem Landesdurchschnitt seiner Partei, die rund 10 Prozentpunkte verliert.

Auch sein SPD-Konkurrent und Bundestagskollege Carsten Dietmar stellte für seinen erneuten direkten Einzug in den Bundestag keine Gefahr dar: Dieser bekam nur 22,9 Prozent der Erststimmen (minus 4,2).