Alten Schatz zu neuem Leben erwecken?: Ködnitzer beraten über das Hupfer-Areal

Mit staatlichen Mitteln etwas auf die Beine stellen – das können viele Gemeinden im Kulmbacher Land dank der neuen Städtebauförderung zur Ortskernsanierung. Da würde auch Ködnitz bei Kulmbach gerne mitmachen, denn wie viele Gemeinden im Landkreis hat auch Ködnitz eine Immobilie zu bieten, um die es schad wäre, die aber leer steht und in die Jahre gekommen ist.

Das Hupfer-Anwesen, eine frühere Gastwirtschaft mit Wohnhaus und vor allem mit angebautem Saal steht deswegen heute  im Mittepunkt der Bürger-Versammlung im Ködnitzer Sportheim. Es gibt schon drei Varianten, was man aus dem Areal machen könnte. Die Kosten liegen zwischen 600.000 und 1,7 Millionen Euro. Der Vorteil beim Städtebauprogramm: 90 Prozent der Kosten trägt der Staat.

Bis dahin ist es freilich noch ein weiter Weg. Erstmal sollen die Bürger sagen, welche Variante ihnen am besten gefällt und vor allem muss geklärt werden, was die Ködnitzer dann mit ihrem alten Veranstaltungssaal ( Variante 1), oder nur einer Scheune ( Variante 2) , oder einem Saal mit Anbau ( Variante 3) anfangen wollen.

Die Bürgerversammlung jedenfalls findet heute Abend im Sportheim statt.