Altlasten in der Kulmbacher Blaich: im Boden stecken Zink, Blei und Metalle – es gibt weitere Untersuchungen

Im Boden im Kulmbacher Stadtteil Blaich gibt es Altlasten. Das haben aktuelle Untersuchungen ergeben. Der Nordbayerische Kurier zitiert heute das Kulmbacher Landratsamt und die Stadt Kulmbach, die erklären, es gebe keinen Grund zur Sorge.

Nach dem Abriss eines Hauses in der Michel -Weiß-Straße war die Umweltbehörde auf mögliche Gefahrenstoffe im Boden aufmerksam geworden.
Das untersuchte Gelände sei mit gesundheitsgefährdenden Stoffen belastet. Ein Münchner Labor habe unter anderem Blei und Zink, Naphthalin, Benzoapyren und das Halbmetall Antimon gefunden. Ursache soll sein, dass das Gelände vor dem zweiten Weltkrieg aufgefüllt worden war um es bebaubar zu machen. Das Auffüllmaterial soll belastet gewesen sein, zum Teil durch Haus und Gewerbemüll.

Laut Kurier haben Stadt und Landkreis weitere Detailuntersuchungen in Auftrag gegeben und eine so genannte Gefährdungsabschätzung für Menschen Grundwasser und Nutzpflanzen. Sofortmaßnahmen seien aber nicht notwendig.
Für einige wenige Fläche empfehle aber das Landesamt für Gesundheit, Kinder unter sechs Jahren nicht auf unbefestigtem Boden spielen zu lassen. Die Betroffenen sollen direkt informiert werden. Der städtische Spielplatz sei nicht betroffen, heißt es.