Aufarbeitung einer Tragödie: Der Tod von Vanessa aus Himmelkron kommt vor Gericht

Der Tod der achtjährigen Vanessa im Himmelkroner Freibad vor drei Jahren wird am Kulmbacher Amtsgericht juristisch aufgearbeitet. Das steht jetzt fest, nachdem das Amtsgericht Kulmbach die Anklage wegen fahrlässiger Tötung zugelassen hat. Angeklagt sind ein Bademeister, der damals im Schwimmbad Dienst hatte, und eine Betreuerin. Als nächstes sollen Verhandlungstermine festgelegt werden.

Die Mutter des Mädchens aus Himmelkron lässt seit Jahren nicht locker. Ursprünglich wollten die Ermittler das Verfahren einstellen, sie sahen einen tragischen Unglücksfall und kein Fremdverschulden am Tod der Achtjährigen. Das Mädchen war mit seiner Sportgruppe vom TSV Himmelkron zum Schwimmen im Freibad gewesen. Plötzlich trieb die Nicht-Schwimmerin leblos im Schwimmerbecken, später starb sie im Krankenhaus. Die Mutter pocht inzwischen durch mehrer Instanzen darauf, dass die Betreuer besser hätten aufpassen müssen.

Für das anstehende Gerichtsverfahren in Kulmbach sollen als nächstes Verhandlungstermine festgelegt werden.