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Aufgetaute Entenbraten landen in Müllverbrennung

Nürnberg (dpa/lby) – Etwa eine Tonne Entenbraten ist in Nürnberg nicht auf dem Teller, sondern in der Müllverbrennung gelandet. Nach Angaben der Polizei vom Freitag musste der Fahrer eines aus Polen kommenden Kühllasters sein Fahrzeug nahe Erfurt wegen eines Defekts abstellen. Ein Ersatzwagen – allerdings ohne Kühlanlage – transportierte die Enten im Wert von etwa 10 000 Euro dann weiter nach Nürnberg. Das Fleisch, so meinte der Mann, sollte die Strecke von rund 230 Kilometern wohl unbeschadet und gefroren überstehen.

Nur per Zufall entdeckte ein Mitarbeiter der Lebensmittelüberwachung, der privat unterwegs war, den Vorfall am Donnerstag. Er beobachtete den 53 Jahre alten Fahrer beim Ausladen der in Folie eingeschweißten Enten. Die Ware war fast aufgetaut und sollte einem Restaurant geliefert werden. Der Zeuge rief daher die Polizei. Das Ordnungsamt ordnete an, dass die aufgetauten Enten in der Müllverbrennung vernichtet werden. Die Kosten dafür habe der Fahrer zu tragen.