Ausbildung statt Abschiebung: Oberfränkische Landräte pochen in München auf ihre Kooperation

Wenn ein Flüchtling eine Ausbildung macht, dann wird er auch nicht abgeschoben. So lautete eine vor über einem Jahr geschlossene Kooperation zwischen den oberfränkischen Landkreisen, den Wirtschaftskammern und der Agentur für Arbeit.

Die Idee war einfach: Motivierte Menschen halten – und Planungssicherheit bei den Firmen schaffen. Dass diese Kooperation auch jetzt noch gelten muss, fordern die oberfränkischen Landräte von der Zentralen Ausländerbehörde und dem Bayerischen Innenministerium. Denn: Mittlerweile sind nicht mehr die Landratsämter, sondern die Zentrale Ausländerbehörde zuständig und die schiebt im Zweifelsfall ab.