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Bayerischer Außenhandel auf Rekordkurs

München (dpa/lby) – Der bayerische Außenhandel wächst kräftig. Die Exporte stiegen in den ersten neun Monaten des Jahres um fünf Prozent auf 144 Milliarden, die Einfuhren sogar um über acht Prozent auf mehr als 133 Milliarden Euro. Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) sagte am Dienstag in München: «Das ist für mich ein klarer Beleg dafür, dass der wirtschaftliche Erfolg bei den Menschen ankommt.» Es zeichne sich ab, dass 2017 wieder ein Rekordjahr für den bayerischen Außenhandel werde.

Bei den Einfuhrländern steht Österreich an erster Stelle, gefolgt von China und Tschechien. Wie das Landesamt für Statistik und das Wirtschaftsministerium mitteilten, kaufte Bayern in Österreich Fahrzeugteile, elektrotechnische Erzeugnisse, Halbwaren und Maschinen für gut 12 Milliarden Euro. Auch insgesamt machen Maschinen, Fahrgestelle, Karosserien und Motoren den Löwenanteil beim bayerischen Import aus. Fast zwei Drittel der Importe kommen aus der EU.

Beim Export stehen Autos und Maschinen ganz oben. Gut die Hälfte der Exporte geht in die EU. Das wichtigste Exportland für die bayerische Wirtschaft sind die USA, mit großem Abstand gefolgt von China, Österreich und Großbritannien. Die Ausfuhren nach Amerika und Asien haben kräftig zugelegt – die Ausfuhren nach Großbritannien dagegen sind im laufenden Jahr um neun Prozent geschrumpft.