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Bayern vereinheitlicht Beratungsangebote für Migranten

München (dpa/lby) – Änderung zum Jahreswechsel: In Bayern werden ab dem 1. Januar die Asylsozialberatung und die Migrationsberatung zusammengelegt. Damit reagiert der Freistaat nach eigenen Angaben auf die sich ändernden Bedürfnisse und das Arbeitsaufkommen in beiden Bereichen. «Der Schwerpunkt lag bislang auf der Asylsozialberatung. Doch nun rückt die Betreuung der Bleibeberechtigten immer mehr in den Vordergrund», teilte Sozialministerin Emilia Müller (CSU) am Mittwoch in München mit. Für 2018 stehen bayernweit rund 28 Millionen Euro für Beratungsangebote zur Verfügung.

Mit der Zusammenlegung sei weiterhin eine flächendeckende Beratung sichergestellt, von der Migranten und Beratungsstellen gleichermaßen profitierten. Alle im Jahr 2018 bestehenden Personalstellen können demnach weitergeführt werden. Die Träger müssten nur die Stellen abbauen, die nach der auslaufenden Asylsozialberatungsrichtlinie ohnehin hätten abgebaut werden müssen.