Bayerns Zukunft: Ländlicher Raum wird noch immer nicht genug gefördert

Es fehlt an Ärzten, an Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten, auch an Einkaufsläden und Schulen. Das ist eines der Ergebnisse im Abschlussbericht der Enquete-Kommission des Landtags für gleichwertige Lebensverhältnisse im Freistaat.

Während die Großstädte aus allen Nähten platzen, sterben die Dörfer aus. Der stellvertretenden Vorsitzende der Kommission, der Bayreuther SPD-Abgeordnete Christoph Rabenstein, fordert, man müsse Bayern ins Gleichgewicht bringen, viel mehr investieren in Internet, Ärzte und Arbeitsplätze. Die Kommission hat einen Leitfaden für die kommenden 30 Jahre erarbeitet.

Heimatminister Söder sieht sich mit seinen diversen Förderprogrammen bestätigt, bei der Entwicklung des ländlichen Raums sei man enorm voran gekommen. Für die Opposition nicht genug.

Professor Holger Magel, Präsident der bayerischen Akademie Ländlicher Raum fordert, Markus Söder solle als neuer Ministerpräsident die großen Unternehmen dazu bringen, mehr Arbeitsplätze in strukturschwachen Räumen zu schaffen, statt bei Behördenverlagerungen zu kleckern.