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Feuer in Obdachlosenlager war keine Brandstiftung

München (dpa/lby) – Nach einem Feuer in einem Obdachlosenlager in München geht die Polizei nicht von Brandstiftung aus. Vielmehr vermuten die Ermittler, dass der Brand durch den falschen Umgang mit Rauchzeugresten entstanden ist. Man habe in dem Lager unzählige Zigarettenkippen gefunden.

Ein Zeuge hatte den Brand am Donnerstag unter der Brücke bemerkt und ausgesagt, dass zwei Männer diverse Gegenstände in die Flammen geworfen hätten. Vier Wohnungslose, die sich in dem Lager befanden, konnten sich unverletzt retten. Die Polizei suchte danach nach zwei etwa 25-jährigen Männern, denen sie schwere Brandstiftung vorwarf. Die Vorwürfe hätten sich jedoch nicht bestätigt, teilte die Polizei am Freitag mit. Es seien keine Reste von Brandbeschleunigern oder
pyrotechnischen Gegenständen gefunden worden.