Brandserie in Kulmbach: Feuerteufel verursacht fast 300.000 Euro Schaden

Im Kulmbacher Land geht ein Feuerteufel um. Vier Brände hat es zwischen Samstag Nachmittag und Sonntag Abend gegeben. Alle sind mit Absicht gelegt worden. Die Polizei hat noch keine konkreten Beweise dafür, dass alle Feuer von der gleichen Person gelegt worden sind, der Verdacht liegt aber nahe. Polizeipressesprecher Jürgen Stadter sagte auf Anfrage, ob tatsächlich alle Brände von ein und der selben Person gelegt worden sind, könne nicht ausgeschlossen, müsse aber noch überprüft werden. Die Ermittlungen der Brandfahnder laufen.

Los gegangen ist die Serie am Samstag Nachmittag, als bei Ködnitz am Ebersbacher Wanderweg eine Holzerntemaschine in Flammen aufgegangen ist. Der Schaden beträgt alleine hier rund 250.000 Euro.

Am Samstag Abend gegen 18 Uhr 30 brannte eine Hütte bei Höferänger, am Sonntag frühmorgens ein Warnleitanhänger in der Nähe der Autobahn bei Thurnau und am Sonntag Abend ein unbewohntes Haus mit angebautem Holzschuppen bei Wehrhaus an der B 85.

Der Brandschaden summiert sich auf 300.000 Euro. Feuerwehr, Polizei und THW waren im Einsatz. Verletzt worden ist niemand. Wer an den Brandherden Verdächtiges beobachtet hat, wird dringend gebeten, die Polizei zu verständigen.