Braunes Bier in Nankendorf?: NPD-Funktionär fehlen angeblich noch 50.000 Euro für Kauf eines Gasthofs

Der Verkäufer und der Bürgermeister sehen das Interesse eines NPD-Funktionärs an einem Brauereigasthof in Nankendorf in der Fränkischen Schweiz gelassen. Janus Novak, Chef der NPD in Baden Württemberg, sei ein vernünftiger Typ und halt ein Bier-Fan, der den Brauereigasthof Polster kaufen wolle.

SPD-Politiker Christoph Rabenstein aus Bayreuth macht klar, Novak sei NPD-Funktionär, er habe größte Bedenken, dass die Nazis nach Nankendorf ziehen.
Die Nachbarn in Nankendorf sehen das Engagement des NPD-lers in ihrem Ort gelassen bis wachsam. Bier brauen ja, braune Politik machen nein.

In der Sache liegt der Kaufvertrag aktuell beim Notar. 50.000 Euro, die fehlen, will der schwäbische NPD-Mann über Crowd-Funding, also internationale Sponsoren herein bekommen. Namensrechte, Rezepturen, Kaufnebenkosten und Gasthausinventar sollen bereits bezahlt sein. Novak plant angeblich, Polster-Bier nach alter Tradition brauen zu lassen und zusammen mit einem polnischen Freund in Nankendorf schlesische Speisen anzubieten. Seine Zielgruppe sollen Reisebusse und Wandergruppen sein.