Kompensation für Olympia: Partei für Franken fordert die Staatsregierung
Die neu gegründete Partei für Franken übt heftige Kritik an der Ankündigung von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, die ländlichen Räume im Freistaat verstärkt zu fördern.
Diese Ankündigung sei wachsweich und unglaubwürdig, schreibt Parteichef Robert Gattenlöhner aus Roth in einer Mitteilung.
Die Staatsregierung habe bis heute kein Konzept vorgelegt, um Überalterung und Bevölkerungsschwund insbesondere in Oberfranken wirksam zu bekämpfen. Demgegenüber belaste die Unterstützung des Freistaats für die Münchner Olympia-Bewerbung den Steuerzahler mit 3 Milliarden Euro. Im Raum München und Garmisch fließen nach Gattenlöhners Kritik Milliarden in den Straßenbau, die Schienen und die Sport- und Freizeiteinrichtungen, während die Franken sich mit Behördenverlagerungen zufrieden geben müssten.