Bamberger Domschatz bleibt in München: Wissenschaftsministerium spricht von regulär erworbenen Kunstschätzen
Bedeutende fränkische Kunstschätze wie der Bamberger Domschatz oder das Würzburger Herzogsschwert werden vorerst weiter in Münchner Museen bleiben und nicht an ihre Ursprungsorte zurückgebracht.
Das ist heute im Hochschulausschuss des bayerischen Landtags bekannt geworden. Laut einem Bericht des Wissenschaftsministeriums handelt es sich bei den fränkischen Beutekunst-Stücken überwiegend um regulär erworbene Kunstschätze. Damit wurde der Forderung des Fränkischen Bundes, diese Schätze der Region wieder zurückzugeben, erneut eine Absage erteilt.
Der Bayreuther SPD-Abgeordnete Christoph Rabenstein nannte den heute veröffentlichten Ministeriumsbericht eine "Provokation".