Der Umbau beginnt: Oberfranken wird zig-Millionen-schwer aufgehübscht

Man könnte sagen, der Strukturwandel in Oberfranken geht jetzt so richtig los – mit der Förderoffensive Nordbayern. Seit Freitag hagelt es förmlich Förderbescheide in ganz Oberfranken und auch im Kulmbacher Land.
Die Schandflecke in den Städten und Dörfern sollen verschwinden. Der Markt Mainleus packt die ehemalige Spinnerei an, Kasendorf das alte Wirtshaus Schwarzer Adler. Trebgast baut seinen Bahnhof um, Stadtsteinach will in der Forstlahmer Straße modernisieren.
Insgesamt 50 einzelne Projekte stehen quer durch den Landkreis Kulmbach auf dem Förderplan für die kommenden zwei Jahre.
Das Besondere dabei: die jeweilige Stadt oder Gemeinde zahlt von den teils millionenschweren Kosten nur zehn Prozent, den Rest übernimmt der Freistaat Bayern.
Gestern haben Thurnau und Kulmbach Bescheide über eine halbe Million Euro zusammen bekommen. Die Thurnauer bauen ihren Busbahnhof um und die Stadt Kulmbach will in der Webergasse die Hausnummer 15 abreißen.