Die A 70 rutscht: Ab 2020 soll ein 3,2 Kilometer Stück bei Thurnau komplett verlegt werden

Dass an der A 70 bei Thurnau der Hang rutscht, ist schon länger bekannt. Das 3,2 Kilometer lange Stück von Thurnau Ost-Richtung Bamberg soll deswegen verlegt werden. Jetzt ist die technischen Planung der Autobahndirektion Nordbayern abgeschlossen. Das hat deren Chef, Thomas Pfeifer, gestern im Radio Plassenburg-Gespräch deutlich gemacht. Unter sechs Varianten hat man die kostengünstigste ausgewählt – die Verlegung des Teilstücks Richtung Norden. Die Autobahndirektion rechnet mit 50 Millionen Euro an Kosten.
Die Pläne sind jetzt beim Bundesverkehrsministerium. Als nächstes gibt’s ein Planfeststellungsverfahren und dann geht’s an den Bau. Wenn es schnell geht beginnen die Arbeiten um die A 70 bei Thurnau zu verlegen Ende 2019 /Anfang 2020.
Aktuell bestehe keine akute Gefahr, so der Leiter der Autobahndirektion. Der Hang sei von Experten untersucht und werden per Tiefenbohrung permanent überwacht. Die Daten werden mehrmals täglich online übermittelt und auch die Autobahnmeisterei Thurnau sei ständig an den Rissen hangabwärts um sie zu beobachten.