Einigung bei der Polsterbräu: Die Stadt kauft das Wirtshaus – die NPD ist raus

Die Kuh ist vom Eis, die NPD wird keine neue rechte Szene in Nankendorf aufmachen. Die Gemeinde Waischenfeld hat sich laut Nordbayerischer Kurier mit Janus Novak, dem Baden Württembergischen NPD-Chef geeinigt, und so wie es sich anhört, sind alle zufrieden. Jedenfalls wird die Stadt Waischenfeld die alte Polsterbräu in Nankendorf kaufen – der NPD Mann ist damit einverstanden. Ihm bleiben das Brau- und das Namensrecht, also die Marke Polsterbräu. Was aus dem alten Gasthaus wird, weiß die Gemeine noch nicht, aber eines wird sie nicht – eine neue Anlaufstelle für die rechte Szene. Der NPD-Funktionär gibt vor, er wolle die Braumarke wieder beleben, ob mit oder ohne Lokal sei egal.

Nachdem bekannt geworden war, dass der NPD-Funktionär das
Traditionsgasthaus mit Braurecht kaufen will, hatte die Stadt auf den öffentlichen Druck reagiert und zusammen mit dem Landkreis Bayreuth und der Regierung von Oberfranken nach einer Lösung gesucht, die NPD aus Nankendorf raus zu halten.