Elektrifizierung MUSS sein: Interessengemeinschaft fordert schnellen und massiven Einsatz für Oberfrankenachse

Dass die neuen Brücken für die Umgehung bei Untersteinach zu niedrig geplant sind um die darunter führende Bahnstrecke elektrifizieren zu können, ist ein Planungsfehler – allerdings einer mit Ansage. Innenminister Herrmann schiebt der Deutschen Bahn die Schuld zu, die habe nicht rechtzeitig vorausgeschaut und die Elektrifizierung der Bahnstrecke nicht in den Bundesverkehrswegeplan eingebracht.
Weil die Strecke nicht im Plan steht, konnte man die gewünschte Elektrifizierung auch nicht beim Brückenplanen berücksichtigen. Das hat Innenminister Herrmann dem Kulmbacher Landrat Söllner in einem Brief erklärt. Der Kulmbacher Landrat und die Interessengemeinschaft ‚Elektrifizierung Oberfrankenachse‘ fordern ein Ende der Debatte darum, wer was versäumt habe.

Wichtiger sei es jetzt, sowohl die Elektrifizierung der Oberfrankenachse, als auch der Franken – Sachsen – Magistrale im Bundesverkehrswegeplan 2030 fest zu verankern. Das ist die dick unterstrichene Forderung der Interessengemeinschaft. In ihr sitzen neben dem Kulmbacher Landrat Söllner der Hofer Oberbürgermeister Fichtner, der Vorsitzende des Planungsverbandes Oberfranken West, Johann Kalb und der Landrat aus Nürnberg, Armin Kroder. Sie setzen sich seit Jahren dafür ein, dass die beiden für Oberfranken und die Metropolregion Nürnberg wichtigen Bahnstrecken modernisiert und fit gemacht werden.