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Empfang für Helfer nach Busunglück bei Münchberg

Dresden/München (dpa/lby) – Bayern und Sachsen richten an diesem Samstag (29. Juli) einen gemeinsamen Empfang für die Helfer des Busunglücks auf der Autobahn 9 bei Münchberg in Oberfranken aus. Bei dem Unfall eines Reisebusses aus Sachsen waren am 3. Juli 18 Menschen ums Leben gekommen, 30 Menschen wurden verletzt.

Zu dem Empfang haben Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) und sein sächsischer Amtskollege Stanislaw Tillich (CDU) in den Bürgersaal der Stadt Helmbrechts (Landkreis Hof) geladen, wie die Staatskanzlei in Dresden am Dienstag mitteilte. Die Einladung erging an rund 400 hauptamtliche und ehrenamtliche Einsatzkräfte des Bayerischen Roten Kreuzes, der Freiwilligen Feuerwehren, des Technischen Hilfswerks und des Polizeipräsidiums Oberfranken.

«Jeden von uns kann ein Unglück jäh und unvermittelt treffen. In solchen Momenten können wir nur versuchen, die ärgste Not zu lindern und einander beizustehen – so wie die Helferinnen und Helfer an jenem 3. Juli den Verletzten nach dem Busunglück auf der A9 beigestanden haben», erklärte Seehofer. Tillich ergänzte: «Neben dem schrecklichen Leid war es die Geschichte der Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Medizin, von Seelsorgern und einer ganzen Region, in der in diesen Stunden Herausragendes geleistet wurde.»