Erinnerung an Kriegsgrauen: Helmbrechts gedenkt der Opfer des Todesmarsches

Die Stadt Helmbrechts gedenkt heute der Opfer des Todesmarsches von vor 73 Jahren. Im Frühling 1945 waren die Alliierten in Deutschland auf dem Vormarsch. Das NS-Regime schickte deshalb viele KZ-Häftlinge auf diese Märsche, mit dem Ziel sie zu töten, bevor die Alliierten sie befreien könnten.
So auch im Helmbrechtser Außenlager des Konzentrationslagers Flossenbürg. Am 13. April 1945 wurden 1.200 Fraune und Mädchen zu dem Marsch nach Tschechien gezwungen. Viele starben auf dem Weg nach Volary, nur ganz wenige wurden von den Alliierten befreit.

Um 18 Uhr gedenkt die Stadt Helmbrechts heute der Opfer mit einer Kranzniederlegung am Gedenkstein in der Friedhofshalle in Helmbrechts. Gäste sind herzlich willkommen.