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Erzbischof betet in Osternacht für verfolgte Christen

München (dpa) – Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat in der Osternacht dazu aufgerufen, für die weltweit verfolgten und bedrohten Christen zu beten. In seiner Predigt im Bamberger Dom am Samstagabend erinnerte der Geistliche besonders an das Schicksal der Christen in Ägypten, die die Auferstehung Jesu nach den jüngsten Terroranschlägen nur unter hohen Sicherheitsvorkehrungen feiern könnten.

Während der Messe wurden mehrere Erwachsene getauft und gefirmt – für Schick ein Zeichen, dass die pessimistische Darstellung der Zukunft der Kirche falsch sei. «Die Kirche wächst insgesamt, und zwar schneller als die Weltbevölkerung, besonders in Afrika.» Von der Taufe solle eine Dynamik ausgehen, «die Resignation und Pessimismus überwindet, ein Leben der Freiheit und der Freude schenkt».

Im Münchner Liebfrauendom feierte der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, die Osternacht und taufte dabei ebenfalls mehrere Erwachsene.