Erzbistum Bamberg: Neustrukturierung sieht weniger Seelsorgebereiche vor

Die Katholiken in Kulmbach, Kronach und Lichtenfels müssen sich in den kommenden Jahren auf Veränderungen in ihrer Gemeinde einstellen. Das Erzbistum Bamberg plant eine Neustrukturierung bis 2022.

Das bedeutet: Die hauptamtlichen Teams sollen künftig aus fünf Köpfen bestehen – Priester, Diakon, Pastoral- und Gemeindereferent. 94 Seelsorgebereiche werden sich damit halbieren, schreibt Erzbischof Ludwig Schick. Damit haben die Mitarbeiter weniger Verwaltungsaufgaben. Es heißt aber auch, dass es nicht mehr überall das gleiche Angebot wie jetzt geben kann. Die Kirche solle im Dorf bleiben, aber jeder müsse über den eigenen Kirchturm hinaussehen, so Schick wörtlich. Aber wo kein Nachwuchs für die Kirche, da auch kein pastoraler Mitarbeiter.