Fall Anneli: Bundesgerichtshof hat Revisionsanträge abgelehnt

Die Urteile im Fall „Anneli“ sind rechtskräftig. Das bedeutet: Annelis Mörder aus Burgebrach muss lebenslang hinter Gitter. Zusammen mit einem Komplizen hatte der Mann die 17-jährige Anneli aus Sachsen im Sommer 2015 entführt und 1,2 Millionen Euro Lösegeld gefordert. Obwohl die Eltern das Geld zahlen wollten, wurde das Mädchen Tage später erdrosselt aufgefunden. Der Haupttäter aus Burgebrach bekam „lebenslänglich“ wegen Mordes und erpresserischen Menschenraubs mit Todesfolge. Außerdem stellte die Kammer bei ihm eine besondere Schwere der Schuld fest. Sein Komplize muss für achteinhalb Jahre ins Gefängnis. Gegen die Urteile hatten beiden Männer Revision eingelegt, aber der Bundesgerichtshof hat beide Anträge als unbegründet abgeschmettert.