Feuer in Bamberger Aufnahmeeinrichtung: es gibt unglaubliche Vorwürfe

Noch immer ist unklar, wie es zu dem dramatischen Feuer in der Aufnahmeeinrichtung Oberfranken im Bamberger Osten kommen konnte. Auch die Identität der Person, die bei dem Brand ums Leben kam, steht noch nicht fest. Während die Ermittlungen laufen werden unglaubliche Vorwürfe laut.

Punkt 3 Uhr wurden Polizei und Feuerwehr alarmiert. In einem Gebäudeteil war ein Feuer ausgebrochen und dichter Rauch hat sich ausgebreitet. Doch in einem Interview mit dem Bayerischen Rundfunk sagt ein Flüchtling: Bereits um 02 Uhr 30 – also eine halbe Stunde vor der Alarmierung der Rettungskräfte – hätte es gebrannt. Er hätte auch dem Wachdienst Bescheid gegeben doch der wählte NICHT den Notruf. Schließlich gibt’s auf dem Areal öfter falschen Feueralarm. Erst ein syrischer Wachmann habe dann die Einsatzkräfte verständigt. Zudem müssen sich dramatische Szenen abgespielt haben. Eine Frau soll ihre zwei Kinder – fünf Monate und sechs Jahre alt – aus dem zweiten Stock geworfen haben, ums sie zu retten. Sie wurden aufgefangen. Andere wurden mit der Drehleiter gerettet. Geäußert hat sich zu den Vorwürfen bislang keiner.

Die Polizei wird die Vorwürfe prüfen, heißt es von den Beamten auf Nachfrage. Bei dem Feuer gestern Nacht ist ein Mensch ums Leben gekommen. 14 Personen wurden verletzt. Sechs von Ihnen kamen ins Krankenhaus – darunter zwei Kinder.