Für das Braunkehlchen: Bodenbrüter sollen sich im Rotmaintal weiter ausbreiten

Im Rotmaintal bei Kulmbach haben sie sich wieder angesiedelt – die Braunkehlchen; sogenannte Bodenbrüter, die vom Aussterben bedroht sind. Weil der Bestand im Osten Oberfrankens in den letzten Jahrzehnten um 85 Prozent zurückgegangen ist, versucht man dem entgegenzuwirken. Dazu gab es jetzt einen ersten runden Tisch vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sowie mit der unteren Naturschutzbehörde Kulmbach und dem Landesbund für Vogelschutz. Ziel soll es sein, im Rotmaintal Strukturen, wie Feldränder und Randstreifen an Gräben und Gewässern, zu schaffen, um einen guten Lebensraum für die Braunkehlchen zu ermöglichen um ein weitere Population zu fördern, heißt es in einer Mitteilung. Landwirte im Rotmaintal verweisen dagegen auf den Verlust ihrer Flächen und beispielsweise auf die Bürokratie bei Förderprogrammen. Helfen sollen weitere Infoveranstaltungen im kommenden Jahr.