Für immer hinter Gitter?: 40-Jähriger aus Kulmbach soll in Sicherheitsverwahrung

Heute wird der Prozess gegen einen 40-jährigen Schläger aus Kulmbach am Landgericht Bayreuth fortgesetzt. Er ist wegen versuchten Totschlags angeklagt und mehrfach vorbestraft. Die Staatsanwaltschaft hat gegen den aus Tadschikistan stammenden Mann Sicherheitsverwahrung beantragt.
Die Tat, die ihm zur Last gelegt wird, liegt fünf Jahre zurück. Der Mann war damals erst aus dem Gefängnis entlassen gewesen, als er bei einem Saufgelage in einer Kulmbacher Wohnung mit einem Stuhl auf einen Bekannten losgegangen sein soll. Das Opfer hat lebensgefährliche Verletzungen erlitten.
Aktuell sitzt der 40-Jährige wegen einer anderen Tat wieder im Gefängnis, wie bisher 14 Jahre seines Lebens. In einem Gutachten geht es um das aufbrausende Wesen des Mannes und die Aussichten, dass er sich ändern könne. Er sei kein Monster, hatte der Kulmbacher Angeklagte vor Gericht gesagt.