Gähnende Leere: Geschäftsleute leiden unter der gesperrten Mainbrücke in Mainleus

Willmersreuth, Motschenbach, Buchau und auch Wüstenbuchau. Diese Mainleuser Ortsteile sind durch die Arbeiten an der Mainbrücke vom Hauptort quasi abgeschnitten. Die Geschäfsleute merken das an dem schlechten Geschäft, das sie machen. Brigitte Schelhorn, die Chefin vom Gasthaus zur Linde in Willmersreuth, spricht gegenüber der bayerischen Rundschau von Kündigungen, die sie aussprechen musste. Es habe fünf Mitarbeiter und zwei Saisonkräfte getroffen. Der Edeka-Markt in Mainleus verzeichne Umsatzeinbußen von 15 bis 20 Prozent, heißt es. Ähnlich leer sind die Apotheke und der Backshop an der Mainleuser Hauptstraße. Apotheker Claus Frank spricht von einer „sensiblen Baustelle“, die das Gemeindegebiet zweiteile und bei der nicht immer mit Hochdruck gearbeitet werde.

Die Sperrung der Mainbrücke sei alternativlos, so Kreisbaumeister Andreas Schülein. Mitte November wird die Brücke für den Verkehr wieder freigegeben.