Gaffer machen Probleme: Polizei erteilt Platzverweise an der A 9 bei Bayreuth

Vor ein paar Tagen erst hat der Bundesrat beschlossen, Gaffer, die an Unfallstellen die Arbeiten der Rettungskräfte behindern, schärfer zu bestrafen. Die Entscheidung im Bundestag ist dringend nötig, wie ein aktuelles Beispiel zeigt:
Gestern hat die Polizei auf der A 9 nach einem schweren Unfall Schaulustige von der Unfallstelle wegschicken müssen.
Der Fahrer eines Lkw hatte beim Einfädeln auf die A 9 bei Bayreuth einen Kleintransporter übersehen. Sechs Personen wurden verletzt, zwei von ihnen schwer. Die Feuerwehr musste eingeklemmte Insassen aus einem Führerhaus befreien, auch der Rettungshubschrauber war im Einsatz.

Auf einem Fahrradweg in der Nähe versammelten sich die Zuschauer und mussten von Polizei und Feuerwehr regelrecht zurückdrängt werden, wie ein Polizeisprecher Radio Plassenburg bestätigt hat. Einigen Personen sollen sogar Platzverweise erteilt worden sein. Einige von ihnen sollen auch Fotos gemacht haben.

Sollte der Bundestag  den Empfehlungen des Bundesrats folgen, könnten solche Schaulustige wie gestern in Bayreuth künftig bis zu ein Jahr Haft oder eine Geldstrafe für ihr Verhalten bekommen.