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Gebaut, um zu schmelzen: Riesenschneemann im Fichtelgebirge

Bischofsgrün (dpa/lby) – Nein, allzu schneereich war der Winter bislang im Fichtelgebirge noch nicht. Trotzdem wird am Freitag (9. Februar) wieder ein riesiger Schneemann gebaut. Dass freiwillige Helfer immer kurz vor Fasching mitten in Bischofsgrün (Landkreis Bayreuth) einen XXL-Schneemann errichten, hat schon Tradition: Bereits zum 33. Mal modellieren sie die Figur und schmücken sie mit Schal und Zylinder.

Es habe in den vergangenen Wochen immer wieder geschneit, auch Ende der vergangenen Woche sei Schnee gefallen, sagte Wilhelm Zapf von der Tourist-Info Bischofsgrün. Zudem hätten die Schneemann-Bauer sich Schnee-Depots auf den Gipfeln von Ochsenkopf und Schneeberg angelegt, ihr «Baumaterial» komme dann per Lastwagen nach Bischofsgrün: «Es wird gebaut, egal, was passiert.»

Im vergangenen Jahr brachte es Jakob – so der Name des Riesenschneemanns – auf genau 10,24 Meter. Der bisherige Rekord lag bei 12,60 Meter im Jahr 2015.

Die riesige Schneeskulptur wird dann wieder zum Mittelpunkt für Open-Air-Konzerte und Faschingsveranstaltungen. Stehen bleiben darf Jakob, bis Tauwetter, Regen oder spätestens die Frühlingssonne ihn dahinschmelzen lassen.