Gefängnisstrafe wegen Brandstiftung in Kulmbach: Gericht sieht geschlossene Indizienkette gegen 35-Jährigen

Bis zuletzt hat er bestritten, der Täter zu sein. Das Landgericht Bayreuth hat gestern einen 35-Jährigen, der zur Zeit in Kulmbach wohnt, wegen Brandstiftung in der Stadt zu einer Gefängnisstrafe von drei Jahren verurteilt.
Zumindest für den Brand eines Autos im Februar in der Johann-Eck-Straße in Kulmbach soll der aus Naumburg stammende Mann verantwortlich sein. Einen zweiten Brand an einem Wasserwacht-Fahrzeug im letzten November habe man ihm nicht nachweisen können, so der Vorsitzende Richter Günther Eckstein gestern bei der Urteilsverkündung.
Zuvor war vor Gericht laut Nordbayerischer Kurier die Aussage von Alibizeugen ins Wanken geraten. Eine weitere Zeugin sagte aus, man habe ihr nahe gelegt, wie sie sich vor Gericht äußern sollte.
Die Verteidigung hatte Freispruch in beiden angeklagten Bränden gefordert.