Geldfragen: Landkreis Kulmbach liegt in Oberfranken bei den Steuer- und Umlagenkraft ganz vorne

Die Steuerkraft im Landkreis Kulmbach ist um mehr als zehn Prozent gestiegen und liegt bei fast 63 Millionen Euro. Das ist laut Bayerische Rundschau in der Kreisausschusssitzung gestern bekannt geworden. Nach den Zahlen, die Kämmerer Rainer Dippold vorgelegt hat, kommt der Zuwachs vor allem durch mehr Gewerbesteuer, die der Landkreis eingenommen hat. Hinzu kommt ein Zuwachs bei den Umlagen um neun Prozent. Im oberfränkischen Vergleich liegt Kulmbach damit an der Spitze.
Allerdings bedeuten höhere Einnahmen auch höhere Umlagen. Für die Stadt Kulmbach zum Beispiel hat das den Effekt, dass von den 2,5 Millionen Euro mehr Gewerbesteuer wegen der Kreisumlage fast nichts übrig bleibt.