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Geringe Schäden bremsen Gewinnrückgang der Munich Re

München (dpa) – Geringe Katastrophenschäden haben beim weltgrößten Rückversicherer Munich Re im zweiten Quartal den erwarteten Gewinnrückgang abgemildert. Unter dem Strich stand mit 729 Millionen Euro ein Viertel weniger Gewinn als ein Jahr zuvor, wie der Dax-Konzern am Mittwoch in München mitteilte. Das ist deutlich mehr als von Analysten erwartet. 2016 hatte der Verkauf hochverzinster Anleihen das Ergebnis kräftig nach oben getrieben. Der neue Vorstandschef Joachim Wenning sieht den Rückversicherer damit «auf einem sehr guten Weg», in diesem Jahr wie geplant einen Gewinn von 2,0 bis 2,4 Milliarden Euro zu erreichen.

Das liegt auch an der Sanierung der Erstversicherungstochter Ergo. Sie soll 2017 statt 150 bis 200 Millionen nun 200 bis 250 Millionen Euro Gewinn einfahren. Im zweiten Quartal fuhr Ergo dank einer Steuergutschrift einen Gewinn von 104 Millionen Euro ein. Ein Jahr zuvor hatte sie wegen der Kosten für das Sanierungsprogramm 17 Millionen Euro Verlust geschrieben.