© Roland Weihrauch

Greuther Fürth verzweifelt am Auswärtsfluch

Duisburg (dpa/lby) – Aus der erhofften Aufholjagd im Abstiegskampf wurde wieder nichts. Vielmehr wird die Auswärtsschwäche der SpVgg Greuther Fürth in der 2. Fußball-Bundesliga zu einem bedrohlichen Problem. Mit 0:2 (0:2) verlor der Tabellenvorletzte am Samstag beim MSV Duisburg, in neun Spielen in der Fremde konnten gerade zwei Punkte erkämpft werden.

«Fußball ist manchmal auch nicht zu erklären», bemerkte Abwehrspieler Marco Caligiuri. «Der Wille war da, aber heute war nicht unser Tag», resümierte Trainer Damir Buric enttäuscht.

Die Entscheidung in Duisburg fiel schon vor der Pause: Cauly Oliveira Souza (40. Minute) und Borys Tashchy (44.) trafen vor 12 017 Zuschauern innerhalb von wenigen Minuten. «Die Gegentore fallen zu einem blöden Zeitpunkt», haderte Caligiuri. In Hälfte zwei mühten sich die Gäste um den Anschlusstreffer, aber Khaled Narey (57.) und Lukas Gugganig (75.) vergaben die besten Möglichkeiten.

«Wenn der Gegner defensiv gut steht, und wir keine Tore schießen und hinten blöde Tore bekommen, dann ist es auswärts einfach schwierig zu gewinnen», meinte Gugganig. Der Rückenwind des 4:0-Heimsieges gegen den FC St. Pauli ist damit schon wieder abgeflaut. Buric sprach von einem «verdienten Sieg» für die Duisburger. Der Fürther Coach muss im Jahresendspurt jetzt wieder auf die Heimstärke setzen. In den Heimspielen gegen Heidenheim und Darmstadt muss gepunktet werden, um mit intakten Erfolgshoffnungen 2018 den Abstiegskampf anzugehen.