Immobilien auf dem Prüfstand: Kirchen geben viel Geld für „unnütze“ Gebäude aus

Inventur kennt man eigentlich nur aus Unternehmen, aber auch die Kirche prüft ihren Bestand und zwar den der Immobilien – aktuell der Fall in den evangelischen Kirchengemeinden im Dekanat Kulmbach. Das schreibt die bayerische Rundschau. Der Hintergrund: vielerorts gibt es alte Gebäude, die eigentlich keiner mehr braucht, aber trotzdem Jahr für Jahr Geld kosten. Laut des Kulmbacher Dekans Kretschmar gebe es viele alte Pfarrscheunen, die beispielsweise als Abstellraum genutzt werden. Auch in Untersteinach und Trebgast gebe es solche „Problem-Immobilien“ auf dem Kirchen-Grundstück. Dekan Kretschmar wünscht sich, dass die historischen Gebäude nicht einfach verschleudert oder abgerissen würden, es brauche sinnvolle Nutzungskonzepte. Die müssten Kirche, Gemeinde und Denkmalschutz-Behördern entwickeln.