In die Armut abgeschoben: Petition für Ofeliya und ihre Mutter für Rückkehr nach Kulmbach

Das Schicksal der 13-jährigen Ofeliya, die mit ihrer Mutter aus Kulmbach nach Aserbaidschan abgeschoben worden ist, bewegt die Menschen. Dem Mädchen geht’s schlecht, sie haust mit ihrer Mutter und den Großeltern in bitterer Armut in einem kleinen Dorf in zwei Zimmern einer behelfsmäßigen Behausung, teilweise ohne Strom, mit einem nur ab und zu funktionierenden Ofen. Diese Informationen hat die Leiterin des Bayreuther Zamir-Chores, Barbara Beier, die mit dem Mädchen in Kontakt steht.

Die Abschiebung von Ofeliya und ihrer Mutter vor einer Woche mitten in der Nacht hat für einiges Aufsehen gesorgt, nicht nur in Kulmbach. Der getrennt lebende Vater und der 7-jährigen Sohn sind in Deutschland geblieben, Mutter und Tochter wurden früh um 3 Uhr aus den Betten geholt und in einen Flieger gesetzt. Die Regierung von Oberfranken verteidigt die Abschiebung mitten in der Nacht und betont die Rechtmäßigkeit.

Der Bayreuther Zamir-Chor hat laut Bayerische Rundschau eine Petition gestartet und will sich für die Rückkehr von Ofeliya einsetzen und für ein Bleiberecht, bis das 13-jährige Mädchen seine Ausbildung abgeschlossen hat.

Ofeliya hat als Klavierschülerin der Musikschule Kulmbach schon vor zwei Jahren einen Sonderpreis erhalten. Das musikalische Mädchen gehört zum Bayreuther Zamir-Chor. Aktuell leidet sich nach den Worten ihre Chorleiterin auch gesundheitlich an den Umständen in ihrer neuen Behausung in Aserbaidschan.

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