Ins Gesicht geschlagen: Lichtenfelser muss 2.000 Euro Schmerzensgeld zahlen

Nach einem Streit im April hatte ein 49-jähriger Lichtenfelser einem 22-jährigen Kulmbacher ins Gesicht geschlagen. Jetzt hat das Gericht das Verfahren eingestellt. Trotzdem muss der Lichtenfelser 2.000 Euro Schmerzensgeld zahlen, wie die Bayerische Rundschau berichtet. Der Lichtenfelser hatte das spätere Opfer in der Webergasse beobachtet, als der aus einer Kneipe kam und nach einem Streit dort eine Bierflasche auf den Boden warf. Vermutlich wollte der Lichtenfelser ihn nur zur Rede stellen. Dann flogen Beleidigungen und der 49-Jährige schlug sein Gegenüber mit der Faust ins Gesicht. Vor Gericht hat er das als Reflex bezeichnet. Er habe sich von dem 22-Jährigen bedroht gefühlt. Der habe schon mit der Faust aufgezogen. Das Opfer bestreitet das. Möglicherweise folgt noch ein Zivilprozess. Der Kulmbacher muss nämlich noch operiert werden.