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Investor Ismaik widerspricht Mey: «1860 ist unverkäuflich»

München (dpa) – Investor Hasan Ismaik hat Aussagen des Unternehmers Gerhard Mey widersprochen, er wolle seine Anteile an 1860 München verkaufen. «Falsch ist, dass ich auch nur ansatzweise daran denke, mich beim TSV 1860 zurückzuziehen», schrieb der Jordanier am Freitag bei Facebook. Der exzentrische Geldgeber des Fußball-Regionallisten reagierte auf ein Interview von Mey in der «Süddeutschen Zeitung», in dem dieser von einem Treffen mit Ismaik berichtete und behauptete, Ismaik «möchte verkaufen. Ohne Wenn und Aber». Allerdings rufe er einen «astronomischen» Kaufpreis von mehr als 70 Millionen Euro auf.

Der Millionär aus Abu Dhabi war 2011 bei den «Löwen» mit großen Zielen eingestiegen, hatte aber statt Erfolge nur Schlappen erlebt und im Frühjahr 2017 sogar den Absturz von der 2. in die 4. Liga provoziert. Seit langem gibt es Spekulationen über Kaufinteressenten. «Zum letzten Mal: 1860 ist unverkäuflich», schrieb Ismaik nun.

Zugleich aber kündigte Ismaik an, «seit Monaten mit einer herausragenden Münchner Persönlichkeit» in Verhandlungen für einen «Neuanfang» zu stehen. Details will er demnächst verraten.