Jäger-Prozess: Berufungsverfahren gestaltet sich zäh – Richterin will Richter befragen

Sechs Jahre ist es her, dass ein Jäger im Fichtelgebirge einen jungen Mann in einem Feld erschossen hat, weil er ihn für ein Wildschwein gehalten hat.
Das Berufungsverfahren in dem Fall vor dem Hofer Landgericht gestaltet sich schwierig. Ein Zeuge bereits tot, andere können sich nicht mehr genau erinnern, was sich im September 2012 genau zugetragen hat. Aber: Die vorsitzende Richterin will jetzt auch noch einmal den Richter befragen, der den Schützen vor drei Jahren zu einer Bewährungsstrafe verurteilt hatte.