Jahresbilanz für den Tourismus: Innerhalb Frankens schwächelt Kulmbach

Der Tourismus boomt in Franken, freut sich der Bayerische Innenminister mit dem Tourismusverband Franken. Gestern haben sie in der Jahresbilanz für 2017 Erfolgszahlen vorgelegt. In Oberfranken legen Coburg und Bamberg zu, Bayreuth und Kulmbach schwächeln. In der Bilanz steht für Kulmbach ein Wert von minus 18,6 Prozent bei den Übernachtungen – was auch an den Bauarbeiten in der Stadt liegen kann. 67.000 Übernachtungen gab es vergangenes Jahr in den Kulmbacher Hotels, private Vermieter werden nicht dazu gezählt. Die Stadt Bayreuth verbucht nach starken Zuwächsen im vorvergangenen Jahr durch die Landesgartenschau für 2017 ein Minus von knapp drei Prozent.
Im Franken-Vergleich haben auch Erlangen und Fürth verloren, Nürnberg dagegen zugelegt. Für ganz Franken gibt’s eine Steigerung um 1,6 Prozent.

Der Städtetourismus zieht die meisten Gäste nach Franken, und die Heil- und Kurbäder. Entsprechend nennt der Tourismusverband Wandern, Wellness und Kulinarik als Markenzeichen.