Jetzt geht’s auf den Rechtsweg: Kulmbacher Hundebesitzer klagt gegen Wegnahme seiner Rottweiler

Die Beißattacke zweier Rottweiler auf einen Schulbuben im Mai in Kulmbach/ Ziegelhütten wird ein gerichtliches Nachspiel haben. Laut Bayerische Rundschau mussten die Besitzer auf Veranlassung des Ordnungsamtes der Stadt die beiden Rottweiler hergeben, sie wurden ins Tierheim nach Bayreuth gebracht.

Der Besitzer will beim Verwaltungsgericht klagen um seine Tiere wieder zu bekommen. Aktuell gilt gegen ihn ein Hundehaltungsverbot. Ein Sachverständiger hatte den beiden Hunden wenig Aggressionspotential bescheinigt.

Die beiden Rottweile waren im Mai aus einem Garten in Ziegelhütten auf die Straße gelaufen und hatten dem 9-Jährigen schwere Verletzungen am Kopf zugefügt. Inzwischen geht’s dem Jungen wieder besser, heißt es.
Die Hunde wohnten genau zwischen Kinderhort und Schule. Zu Gerüchten, Kinder hätten die Hunde immer wieder geärgert, gibt’s eine klare Ansage der Justiziarin aus dem Ordnungsamt, Oberrechtsrätin Diana Edelmann: Kinder müssten sich nicht hundegerecht verhalten.