Kein Spitzenkandidat Seehofer: CSU-Bezirksverband Oberfranken will Gesprtäch mit dem Parteichef

Auch aus Oberfranken wächst der Druck auf Horst Seehofer. Der CSU-Bezirksverband Oberfranken fordert einen geordneten personellen Übergang in absehbarer Zeit. Der Bad Stebener Landtagsabgeordnete Alexander König hatte gleich nach der Bundestagswahl Seehofers Rücktritt gefordert, und war einer der ersten.
Jetzt also der geordnete Plan des Bezirksverbandes. Man wolle Seehofer nicht stürzen oder demontieren, der Parteichef solle aber bis zum Parteitag im November einen Weg aufzeigen, wie es weitergeht in der CSU und wie ein Übergang zu einem oder mehreren Nachfolgern aussehen soll.
Und mehr noch. Im Vorstand des oberfränkischen Bezirksverbandes hat man dem Vorsitzenden Hans-Peter Friedrich den Auftrag erteilt, ein klärendes Gespräch mit Horst Seehofer zu suchen.
Dass Seehofer Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2018 sein wird, so heißt es, habe der oberfränkische CSU-Bezirksverband sehr deutlich ausgeschlossen.