Keine Kosten für die Stadt: SPD entfernt Wahlwerbung selbst

„Zeit für mehr Gerechtigkeit“ – diesen Slogan haben die Kulmbacher Jusos zum Wahlkampf mit Sprühkreide auf das Pflaster in der Fußgängerzone gesprüht. In der Frage, wer die Reinigung übernimmt, schafft Ingo Lehmann Klarheit. Der Kulmbacher SPD Stadtratsfraktionsvorsitzende teilt im Gespräch mit Radio Plassenburg mit, dass die Jusos zusammen mit Direktkandidat Thomas Bauske selbst wieder saubergemacht hätten. Bauske habe das auch so mit OB Henry Schramm geklärt und die letzten Reste der Sprühkreide würden beim nächsten Regen gar weggespült, sagt Lehmann.

FDP-Stadtrat Thomas Nagel hatte beim OB angefragt, wer die Kosten für die Beseitigung dieser Wahlwerbung trägt. Nagel und FDP-Kreisvorsitzender Michael Otte monieren, dass das Geld für die Reinigungskosten anderweitig – etwa bei Investitionen in die Schulen – besser ausgegeben wäre.