Keine Unwetterhilfe vom Staat: Pfingst-Starkregen in Kulmbach war keine größere Katastrophe

Aus Kulmbach gab’s keine Schadensmeldungen, weder von der Stadt noch aus dem Landkreis. Deswegen war der starke Regen zu Pfingsten dieses Jahr keine Naturkatastrophe größeren Ausmaßes und es gibt kein Geld. So lautet die Antwort von Finanzstaatssekretär Füracker auf eine Anfrage des Kulmbacher SPD-Stadtrats Ingo Lehmann.
Füracker hat finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten durch den Freistaat geprüft. Bei den bekannten massiven Schäden an einem Autohaus und einem Hotel handle es sich um Versicherungsfälle, schreibt der Staatssekretär.

153 mal war die Kulmbacher Wehr an Pfingsten dieses Jahr ausgerückt, dabei hat sie allein 85 Keller in der Stadt ausgepumpt. Die Stadt Kulmbach hat den Geschädigten die Kosten für den Feuerwehreinsatz erlassen, das hatte der Stadtrat beschlossen.