Klage abgewiesen: die Landstraße entlang zu laufen ist einem 11-jährigen Schüler zuzumuten

Das Verwaltungsgericht Bayreuth hat heute eine Klage eines 11-jährigen Jungen gegen das Landratsamt Kulmbach wegen Schulwegkostenerstattung abgewiesen.
Der Fall hat vor Gericht heute für einen gewissen Medienrummel gesorgt.

Der Junge muss täglich eine Strecke von 2,3 Kilometern überwinden, um zu seinem Schulbus zu kommen. Ein gutes Stück des Weges führt über die Landstraße zwischen Ziegenburg und Marktschorgast. Im Herbst und Winter erstattet das Landratsamt Kulmbach den Eltern die Kosten für den Transport ihres Sohnes bis zum Bus. Von Mai bis Juli nicht, dann sei die Strecke nicht gefährlich – so hat auch das Verwaltungsgericht Bayreuth heute entschieden.

Der Vater des Jungen denkt jetzt darüber nach, vor die nächsthöhere Instanz zu ziehen. Der Weg sei beschwerlich und auch gefährlich, beharrt er und weiß ein Gutachten der Stadtsteinacher Polizei hinter sich.