Klares Ergebnis für die CSU-Kandidatin: Emmi Zeulner holt das Direktmandat im Stimmkreis Kulmbach

55,44 Prozent der Wähler im Stimmkreis Kulmbach haben ihre Stimme der CSU-Bundestagsabgeordneten Emmi Zeulner gegeben. Damit hat die junge Krankenschwester aus Lichtenfels zum zweiten Mal das Direktmandat im Stimmkreis Kulmbach geholt. 16,08 Prozent der Wähler votierten für den SPD Kandidaten, den Bayreuther Stadtrat Thomas Bauske, der im Stimmkreis Kulmbach für die Sozialdemokraten angetreten ist.
Drittstärkste Kraft ist im Bund die AfD, bei der Stimmverteilung im Kulmbacher Stimmkreis spiegelt sich dieses Ergebnis wider. Unternehmensberater Georg Hock, der Direktkandidat der AfD in Kulmbach, holt 11,59 Prozent der Stimmen.

Und so haben die übrigen Direktkandidaten im Stimmkreis Kulmbach abgeschnitten:

Grünen-Kandidat Markus Tutsch kommt auf 4,4 Prozent, Stefan Wolf von der FDP erhielt 4,03, Oswald Greim, der Linken-Kandidat kommt auf 3,78 Prozent der Stimmen und Klaus-Georg Purucker von den Freien Wählern auf 3,14 Prozent der Wählerstimmen. Mit 1,54 Prozent der Stimmen muss sich der ÖDP-Kandidat, Thomas Müller zufrieden geben.
Bei den Zweistimmen ist die Kräfteverteilung der Parteien ähnlich. Die CSU kommt im Stimmkreis Kulmbach auf 43,39 Prozent der Stimmen, die SPD auf 17,68, die AfD schafft 13,44 und die FDP holt im Stimmkreis Kulmbach 7,72 Prozent. Die Grünen kommen auf 5,95 Prozent der Stimmen.
Die Wahlbeteiligung lag bei dieser Bundestagswahl deutlich höher als vor vier Jahren: 79,3 Prozent der 170.000 Wahlberechtigten sind heute an die Urnen gegangen.