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Kovac-Wechsel: Herrlich wittert keine Probleme bei Frankfurt

Leverkusen (dpa/lnw) – Trainer Heiko Herrlich von Bayer Leverkusen glaubt angesichts des am Freitag bestätigten Wechsels seines Frankfurter Kollegen Niko Kovac zum FC Bayern nicht an einen Spannungsabfall beim kommenden Gegner. «Ich bin sicher, dass sie das hinkriegen werden. Dafür sind sie alle professionell genug – der Trainer vorneweg», sagte Herrlich am Tag vor dem Gastspiel der Hessen (15.30 Uhr/Sky).

«Niko Kovac hat in den letzten Jahren Großartiges geschafft und super Arbeit geleistet. Er hat aus einem Abstiegskandidaten eine Mannschaft geformt, die ambitioniert ist, oben mitzuspielen», sagte Herrlich: «Nun haben sie dieses Ziel vor Augen, und deshalb werden sie hundertprozentig konzentriert sein.»

Bayer muss im Duell des Vierten gegen den Fünften am Samstag auf den gesperrten Lucas Alario sowie die verletzten Joel Pohjanpalo (Knochenödem) und Wendell (doppelter Bänderriss) verzichten. Auch der Einsatz von Sven Bender (Sprunggelenk) und Bernd Leno (Bänderdehnung im Knie) ist fraglich. Für den Fall, dass Stammtorhüter Leno ausfällt, kündigte Herrlich aber bereits an: «Ramazan Özcan trainiert immer super. Er hat das hundertprozentige Vertrauen.» Der 33 Jahre alte Österreicher hat seit Mai 2016 kein Bundesliga-Spiel für Bayer absolviert.

Grundsätzlich werde er mit Blick auf das Halbfinale im DFB-Pokal gegen den FC Bayern am Dienstag wohl auch rotieren lassen, sagte der Bayer-Coach. Er stellte aber klar: «Das wichtigere Spiel findet am Samstag statt.»