Krankenkassen betrogen: Pflegedienstleiter muss sich vor Gericht verantworten

Weil er vier Krankenkassen um insgesamt rund 20.000 Euro betrogen haben soll, muss sich ein 41-jähriger Pflegedienstleiter derzeit vor dem Lichtenfelser Amtsgericht verantworten. Es geht um falsch abgerechnete Leistungen zwischen November 2014 und Januar 2016, die der 41-Jährige nicht erbracht, aber abgerechnet und von den Krankenkassen wieder eingefordert hatte. Noch unklar ist, ob es der Pflegedienstleiter selbst war oder seine Angestellten. Allerdings haben bei der jüngsten Verhandlung sowohl Angestellte als auch Angehörige von Patienten gegen den Mann ausgesagt. Von cholerischen Anfällen ist die Rede – oder auch davon, dass er die Angehörige ein Blanko-Formular unterschreiben lassen wollte, auf dem weder Leistung noch Uhrzeit vermerkt war. Am 10. Januar geht der Prozess in die nächste Runde.