Kulmbacher Bürgerhospital: SPD-Stadtratsfraktion bezieht Stellung

Im Hin und Her um das Kulmbacher Bürgerhospital schaltet sich die Stadtratsfraktion der SPD ein. Für den Vorsitzenden, Ingo Lehmann, ist die heftige Kritik an der Arbeiterwohlfahrt – so wörtlich: „nicht mehr nachvollziehbar“. Man müsse die Entscheidung der AWO akzeptieren, fordert er. Diese habe ihre Anlage am Rasen für rund 14 Millionen Euro saniert und erweitert und komme damit ihrer Fürsorgepflicht für Bewohner und Mitarbeiter nach. Lehmann wirft CSU und WGK vor, mit ihren Erklärungen zum Bürgerhospital der AWO-Kreisvorsitzenden, Inge Aures, persönlich schaden zu wollen. Die SPD wolle nun aber nach vorne schauen und den Stadtrat bei einer Lösung unterstützen. Erst acht Wochen vor der Schließung des Bürgerhospitals hatte die AWO definitiv mitgeteilt, dass sie das Gebäude nicht weiter betreiben werde. „So geht man nicht mit Menschen um“ war die Aussage einiger Stadträte. Zurzeit prüft das BRK, ob es das Pflegeheim ab 1. Juli übernehmen kann.